Mama

01:00-02:35 SF 2
Samstag 2022-08-13
 E/CDN   2013
Mama

Fünf Jahre lang hat Lucas (Nikolaj Coster-Waldau) nach seinen Nichten suchen lassen, mit denen sein Bruder in dessen dunkelster Stunde verschwunden ist. Als die Firma des Investmentbankers pleiteging, hat er einige der Angestellten sowie seine Frau erschossen und ist mit den beiden Töchtern geflüchtet. Seither fehlte von ihnen jede Spur — bis jetzt. Zwei Männer haben das Wrack des Autos gefunden und in einer nahegelegenen Waldhütte die beiden Mädchen. Victoria und Lilly sind unterernährt und nicht nur äusserlich völlig verwildert. Aber, das ist das Erstaunliche, sie sind am Leben. Eine imaginäre Mama, so scheint es, hat ihre schützende Hand über die Mädchen gehalten. Lucas und seine Freundin Annabel (Jessica Chastain) stellen sich der Herausforderung, Victoria und Lilly zu pflegen und behutsam an das Leben in der Gesellschaft heranzuführen. Obwohl ihnen ein Psychologe zur Seite steht, sind die beiden mit den sich gerne auf allen vieren bewegenden Mädchen überfordert. Mehr noch: Lucas und Annabel geraten in Lebensgefahr. Denn Victoria und Lilly scheinen aus dem Wald etwas mitgebracht zu haben. Guillermo del Toro ("The Shape of Water") war vom Kurzfilm "Mamá" des Argentiniers Andy Muschietti dermassen begeistert, dass er ihn nicht nur aufforderte, den Dreiminüter zu einem Spielfilm auszubauen, sondern den Film auch gleich als Produzent begleitete. Mit Jessica Chastain und dem mit "Game of Thrones" weltweit zum Star gewordenen Dänen Nikolaj Coster-Waldau konnte der junge Regisseur sich auf zwei hochkarätige Hauptdarsteller verlassen, denen die jugendlichen Darstellerinnen Megan Charpentier und Isabelle Nélisse noch den Rang ablaufen. Beide durften denn auch bei Andy Muschiettis nächster grosser Regiearbeit mittun, der neuen Verfilmung von Stephen Kings "It", die 2017 auch in der Schweiz durch die Kinosäle spukte.


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