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KiKA

Wickie und die starken Männer (E:40 S:1) - Applaus für Ylva / Siegestanz / Der Wegezoll / Kampf mit dem Stier / Der falsche Druide (60 min)

09:45-10:45 KiKA
Mittwoch 2022-08-17
  A/NL/F/AUS/D  2013
Wickie und die starken...
Regie : Eric Cazes,

Applaus für Ylva: Dass hätte sich der schreckliche Sven nicht träumen lassen, dass ihm ausgerechnet Ylva, Halvars Frau, ordentlich dem Marsch bläst. Es muss etwas passieren. Ylvas Vorräte sind allesamt aufgebraucht! Darauf, dass Halvar wieder gesund wird und nicht länger in der Lautstärke eines Sommergewitters niesen muss, kann sie nicht länger warten. Sie muss sich selbst um ein paar Einkäufe kümmern! Also wird Ulme kurzerhand zum Kapitän des Drachenbootes ernannt, und schon geht es samt Snorre und Tjure, Ylva und Wickie auf grosse Fahrt: mitten hinein in die Fänge des schrecklichen Sven, der draussen auf dem Meer auf leichte Beute gewartet hat. Leichte Beute? Von wegen! Von Ylva kann Sven noch ordentlich was lernen. Beispielsweise wie man mit einem einzigen Handstreich eine komplette Crew Piraten aufs Kreuz legen und seelenruhig den nächsten Hafen erreichen kann. Sven tobt. Das will er sich nicht bieten lassen, schon gar nicht von Halvars Frau! Er sinnt auf Rache. Die bekommt er allerdings nur, wenn er schlauer ist als Ylva. Und davon kann nicht die Rede sein, schon gar nicht, wenn Wickie seine Mutter einfallsreich dabei unterstützt, den schrecklichen Piraten nach allen Regeln der Kunst auszutricksen. Siegestanz: Die Iren sind ein besonderes Volk: sie tragen ihre Auseinandersetzung aus, indem sie gegeneinander zum Tanzen antreten. Halvar muss sich dem fügen. Will er den Iren entkommen, muss er ein grossartiger Tänzer werden! Diese Iren scheinen ein seltsames Völkchen zu sein. Denn anders als unsere Wikinger tragen sie ihre Auseinandersetzungen nicht handfest mit Waffen aus, sondern — durch tanzen! Kein Wunder also, dass der bärbeissige Halvar beim Anschauen eines solchen, in seinen Augen al-bernen Tanzduells vor Lachen lauthals losprusten muss und die Iren dadurch schwer beleidigt. Knall auf Fall wird er zum Zweikampf gefordert und muss, ob er will oder nicht, zum irischen Stepptanz antreten. Trotz aller gut gemeinten Überredungsversuche und trotz einigem Aus-probieren von einschlägigen Tanzschritten versagt der Wikingerhäuptling im Duell allerdings kläglich und landet, als Strafe und samt seiner gesamten Mannschaft, im tiefsten irischen Ver-lies. Ein Fluchtversuch misslingt, und so ist wieder einmal Wickie gefordert, um die gefährliche Situation, in die unsere Wikinger geraten sind, zu lösen. Mutig fordert unser Held also einen neuen Zweikampf, bei dem er diesmal aber höchst selbst antreten will und dabei den irischen Tanzstil um etwas so Unerwartetes zu bereichern gedenkt, dass es selbst die Einheimischen beeindrucken und der Drachenboot-Crew die Freiheit wiederschenken wird. Der Wegezoll: Alles hängt mal wieder an Wickie. Denn Halvar manövriert das Drachenboot in beträchtliche Schwierigkeiten: zwar möchte der Kapitän die Heimfahrt abkürzen, doch den Wegezoll für den dänischen Kanal will er auf keinen Fall entrichten. Das Drachenboot ächzt unter der Last der Schätze, die die Wikinger angesammelt haben. Doch noch sind es sieben lange Tage, bis sie Flake erreichen und wieder in ihren heimatlichen Betten schlafen können. Sieben lange Tage? Wie wäre es denn da mit einer kleinen Abkür-zung? Dann dauerte die Rückreise bloss noch einen einzigen Tag! Halvar, Wickie und die gan-ze Mannschaft sind Feuer und Flamme für die Idee. Der Haken an der Sache ist bloss, dass die Abkürzung durch einen schmalen Kanal führt, der vom dänischen König beherrscht wird. Jeder, der hier durchfahren möchte, ist gezwungen, einen mächtigen Wegzoll zu bezahlen. Und wer nicht bezahlt, der hat auch keine Chance, die dornenbewehrte Sperre zu überwinden, die von einem zum anderen Ufer gespannt ist. Halvar sitzt schön in der Patsche. Zwingen lassen will er sich nicht, und Wegzoll bezahlen schon gar nicht. Aber fliegen kann sein Drachenboot auch nicht, und so liegt es ganz bei Wickie, einen guten Einfall zu haben, der die Wikinger mit allen ihren Schätzen unbeschadet durch den Kanal bringt. Kampf mit dem Stier: Die Wikinger hat es nach Andalusien verschlagen. Nicht jeder heisst sie dort willkom-men. Gaudio zum Beispiel legt alles darauf an, ihnen einen wilden Stier auf den Hals zu hetzen und das Drachenboot abzuknöpfen. Eigentlich wollen die Wikinger bloss schauen, was sie sich denn im fernen Spanien an Reich-tümern unter den Nagel reissen können. Doch dann kommt alles ganz anders. Unversehens nämlich stehen sie vor einem muskelstrotzenden Prachtbullen, der unsere Helden kreuz und quer über die Wiese jagt. Glücklicher Weise taucht spät, aber noch rechtzeitig der Besitzer des Bullen, Rodrigo, auf und kann die Wikinger im letzten Moment davor bewahren, auf die Hörner genommen zu werden. Rodrigo ist ein netter Kerl, mit dem schnell Freundschaft zu schliessen ist. Gaudio allerdings, der ansässige Grossgrundbesitzer, ist alles andere als nett. Ein Halsabschneider ist er, und kaum hat er Rodrigo den Bullen weggenommen, ist auch schon seine Gier geweckt, den Wikingern das Drachenboot mit allem, was es enthält, zu stehlen. Und da er eine Bande von Helfershelfern um sich versammelt hat, bleibt den Wikingern nichts übrig, als auf seinen üblen Vorschlag einzugehen: Halvar soll gegen den Bullen um die Wette laufen, und wenn er verliert, verlieren die Wikinger alles, was ihnen gehört. Der falsche Druide: Ein falscher Druide bietet sich den Wikingern an. Angeblich will er Faxe von seinen Bauchschmerzen kurieren, in Wahrheit aber will er die ganze Mannschaft auf einer einsamen Insel aussetzen und Herr des Drachenbootes werden. Faxe hat heftige Schmerzen in seinem dicken Bauch und braucht deshalb dringend Hilfe. Was für ein Glück, dass es Urobe einfällt, auf die Heilkünste des alten Eboru zurückzugreifen, der einsam auf einem abgelegenen Eiland lebt. Doch als die Wikinger in Windeseile dort eintreffen, ist von Eboru nichts zu sehen. Stattdessen begegnet ihnen ein windiger Kerl namens Elsenor, der behauptet, Eborus Schüler zu sein und ihn zu vertreten. Da die Wikinger zunächst keinen Grund sehen, dem Mann zu misstrauen, nehmen sie ihn mit auf ihr Drachenboot und folgen seinem Wunsch, dorthin zu fahren, wo man Seetang findet: angeblich das beste Heil-mittel für einen schmerzenden Bauch. Nur Wickie ist es von allem Anfang an nicht wohl beim Anblick von Elsenor. Und Wickie soll mal wieder recht behalten! Denn es dauert nicht lange, da hat es der Betrüger geschafft, die Wikingercrew auf einer schroffen Felseninsel auszusetzen, Gorm und Wickie an den Mast des Schiffes zu fesseln, sich des Drachenbootes samt der hier angehäuften Reichtümer zu bemächtigen und drauf und dran zu sein, sich listig aus dem Staub zu machen.

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