Frühstück bei Tiffany

23:45-01:35 Bayerisches Fernsehen
Freitag 2018-07-20
 USA   1961
Frühstück bei Tiffany

Das kapriziöse New Yorker Playgirl Holly Golightly (Audrey Hepburn) liebt turbulente Partys und vermögende Herren und ist fest entschlossen, sich einen millionenschweren Ehemann zu angeln. Doch die Liebe geht seltsame Wege. In einem hinreissenden Abendkleid und mit einem Pappbecher voll Kaffee in der Hand steht Holly Golightly (Audrey Hepburn) eines Morgens vor den Schaufenstern von Tiffany, dem teuersten Juwelier der Welt, und bestaunt sehnsüchtig all den ausgestellten Glanz. Dort entdeckt sie der Möchtegern-Schriftsteller Paul Varjak (George Peppard), dem das Arbeiten recht schwerfällt, weshalb er sich von einer reichen Gönnerin "finanzieren" lässt. Wie sich herausstellt, wohnt Paul im selben Apartmenthaus wie Holly und wird bald zu ihrem Vertrauten, den sie über die Feuertreppe besucht, wenn ihr danach zumute ist. Sie hat viel zu erzählen; zum Beispiel, dass sie jede Woche 100 Dollar von Sally Tomato bekommt, weil sie ihn regelmässig in Sing-Sing besucht, um einem angeblichen Rechtsanwalt sehr eigenartige Wetterberichte zu überbringen. Auch feiert Holly leidenschaftlich gern. Auf einer besonders ausgelassenen Party begegnet das kapriziöse Playgirl dem Brasilianer José de Silva, gut aussehend und Millionär dazu. Mit einem Wort ganz nach Hollys Geschmack. Kein Wunder, dass sie über diese vielversprechende Neuerwerbung Paul fast ein bisschen vergisst. Aber Holly wäre nicht das unglaubliche Geschöpf, das sie nun einmal ist, wenn sie nicht dafür sorgen würde, dass Paul noch ungeahnte Überraschungen mit ihr erlebt. Die Verfilmung des satirischen Kurzromans "Frühstuck bei Tiffany" war einer der ersten Filme des Regisseurs Blake Edwards, der ihn international berühmt machte. Die Romanvorlage schrieb der amerikanischen Autors Truman Capote, selbst ein schillernder Insider der New Yorker Szene. Für Audrey Hepburn brachte die Rolle der Holly Golightly einen triumphalen Erfolg. Dabei stand Audrey Hepburn selbst der Rolle der Holly skeptisch gegenüber: "Ich habe Capotes Buch gelesen und mir hat es sehr gut gefallen. Aber ich hatte furchtbare Angst, dass ich nicht die Richtige für diese Rolle war. Ich glaubte, dass mir der rechte Sinn für diese Art Komödie völlig abging. Der Part erforderte einen extrovertierten Charakter. Aber ich bin nicht extrovertiert, sondern introvertiert. Ausserdem war dabei genau jene Art von 'sophistication' vonnöten, die mir so schwerfällt. Ich hielt mich für die Rolle einfach nicht begabt genug. Aber jedermann redete mir gut zu. Also habe ich schliesslich angenommen. Die Dreharbeiten waren ein einziger Leidensweg". Der "Leidensweg" brachte ihr die wohl populärste Rolle und eine Oscarnominierung als beste Hauptdarstellerin ein, zwei weitere Nominierungen entfielen auf Ausstattung und Drehbuchadaption (George Axelrod), zwei Oscars bekam der Film für Musik (Henry Mancini) und den Titelsong (Moon River). Die Geschichte eines New Yorker Party-Girls ist — so die Kritik der "New YorkTimes" — "ein vollkommen unglaubhafter, aber faszinierender Flug in die Fantasie, komponiert aus verschiedenen Häppchen von Komik, Romantik, Bitterkeit und witzigen Dialogen". "Blake Edwards inszenierte die bittersüsse Liebesgeschichte als überaus elegante Mischung aus tragischen und komödiantischen Elementen" (Lexikon des Internationalen Films).


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Original titel: Breakfast at Tiffany's Subtitle:

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